Vintage Mom-Jeans • Jeanshosen selber nähen

7. November 2017


Sagt Hallo zu meiner neuen Jeans! Dass ich mir mal eine 'Mom-Jeans' nähen würde, hätte ich vor Kurzem auch nocht gedacht. Aber dann kam Kira von The Couture mit ihrem Jeans-Workshop um die Ecke und ich war plötzlich hin und weg von der Idee, auch mal eine andere Jeansform auszuprobieren. Denn sonst trage ich fast ausschließlich enge Hosen.

Und dass der Name nun gar nichts mehr mit der Zielgruppe zu tun hat, sondern einfach ein Überbleibsel aus früheren Jahrzehnten ist, in denen Frauen und eben vorzugsweise Mütter die hoch geschnittenen und weiten Hosen trugen, ist heute fashionmäßig nicht mehr relevant. Denn Mom-Jeans kann jeder tragen, der Bock auf ein bisschen 'was anderes' im Kleiderschrank hat! 


Nach meinen ersten Jeansversuchen mit der Ginger Jeans kam jetzt ein neuer Versuch, um endlich eine Hose zu nähen, die cool aussieht und die ich auch wirklich anziehe. Die bisherigen Hosen waren immer nicht gut genug oder passten nicht so, wie ich es wollte.

Für Kiras Jeansworkshop durfte ich nun diese Hose probenähen und muss sagen, dass ich wirklich begeistert bin. Jetzt macht Hosennähen nicht mehr nur Spaß um des Nähenswillen, sondern das Ergebnis ist auch noch cool und modern.
Im Workshop gibt es zwei Schnittmuster, eins für eine Skinny Jeans und eben die Mom Jeans, die ich euch hier zeige. Und es heißt nicht umsonst 'Workshop', denn es geht neben dem Nähen auch um die Materialwahl, Tipps zum Anpassen der Passform oder Ideen zum Bleichen der Jeans.


Ich habe hier Größe 40 mit einigen wenigen Anpassungen genäht. Bei Jeanshosen soll man sich bei der Größenwahl am Hüftumfang orientieren. Bundhöhe, Beinweite, Schrittlänge etc. kann man dann am Schnitt noch passend für den eigenen Körper verändern.
Ich habe bei dieser Hose die Leibhöhe um etwa 2cm verkleinert. Das heißt, dass der Bund am Ende 2cm tiefer sitzt als vorher. 



Ich habe eine (schnelle) Probehose genäht, um zu sehen, an welchen Stelle ich eventuell Änderungen vornehmen müsste. Dabei ergab sich, dass mir der Schritt zu weit unten saß. Durch die Anpassung der Leibhöhe sitzt nun alles, wie es soll.
Es ist bei einem solchen Projekt wirklich ratsam, sich die Zeit zu nehmen und eine Probehose zu nähen. Nichts ist deprimierender, als wenn die fertige Hose nach der ganzen Arbeit doch nicht so sitzt und man es ganz leicht hätte anpassen können!


Den hellen Jeansstoff habe ich von Stoffe Hemmers. Der Stoff ist etwas fester und ohne Elasthan, was für diese Hose genau richtig ist. Für eine Skinny Jeans bräuchtet ihr etwas mit Elasthananteil. Der Jeansknopf und die Nieten sind von Prym, die lassen die Hose richtig professionell aussehen!

Ich hatte auch noch überlegt, der Jeans einen used look zu verpassen, aber habe mich noch nict richtig getraut.. ;)
Mit Schmirgelpapier habe ich versucht, den Stoff heller zu machen, was auch ganz gut ging. Mal sehen, was ich bei der Hose dann vielleicht noch anwende.



Den Stil der Mom-Jeans finde ich echt klasse und mir gefällt der umgeschlagene Saum zu coolen Schuhen und mit einem engen Oberteil.
Schaut euch auch die Skinny Jeans an und dann dürfte eurem Jeans-Projekt nichts mehr im Wege stehen, denn im Workshop werdet ihr dabei an die Hand genommen.
Lest euch auf jeden Fall nochmal durch, was alles im Workshop enthalten ist und ob es etas für euch ist.


Verlinkt: Creadienstag, Handmade on Tuesday

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3 Kommentare

  1. Coole Jeans liebe Fredi! Meine Mom hatte tatsächlich lange solche Jeans ;)
    Liebe Grüße,
    Marina

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  2. Fredi!!!!

    Die Hose ist super geworden. Steht dir echt gut 👍🏻 Ich hoffe du hast viel Freude damit.

    Ganz liebe Grüße

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  3. Ich finde die Hose mega lässig und cool. Irgendwie passt die Mom Jeans zu dir :-)
    Liebe Grüße, Andrea

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